Du darfst nicht vergessen zu essen!

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Erste Erdbeere und Resterampe: Kohlrabiblattnudeln

Nudeln mit Grünzeug kennt man ja vielleicht mit Spinat, aber ich habe es mal mit Kohlrabiblättern gemacht. Schmeckt ziemlich gut, irgendwie erdig wie rote Bete. Die Blätter an meinen Kohlrabi waren allerdings schon recht groß und brauchten deshalb ziemlich lange, um zu garen. Ansonsten ist noch Knoblauch dran, wie bei Spinatnudeln auch.

Zutaten

  • Blätter von 3 bis 4 Kohlrabi
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Olivenöl
  • Gewürze: Salz, Zucker, Pfeffer, etwas Balsamicoessig
  • 500g ungekochte Spaghetti

Zubereitung

  1. Kohlrabiblätter in Streifen schneiden und in Olivenöl andünsten.
  2. Jetzt Knoblauch dazu pressen (oder kleinhacken und dazugeben), Salz und Zucker dazu und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze weiterdünsten, bis die Blätter relativ zart sind. Das dauerte bei mir recht lang, vielleicht 20 bis 30 Minuten, aber meine Kohlrabiblätter waren recht zäh, weil schon groß. Währenddessen die Spaghetti kochen.
  3. Zuletzt mit Balsamico und Pfeffer abschmecken und mit den Nudeln mischen. Wer mag reibt Käse drüber.

Neulich war übrigens meine erste Erdbeere rot. Das nächste mal warte ich aber ein paar Tage nach dem ersten Rotwerden, denn die war zwar rot, aber wohl noch nicht richtig reif und ziemlich säuerlich.

Schnelle Nudelsoßen

Dienstag ist bei uns Nudeltag; da haben wir nämlich alle zwei Wochen abendlichen Spieletreff und nicht viel Zeit zum Abendessenkochen. Wir haben es uns angewöhnt, auch an den anderen Dienstagabenden Nudeln zu machen, weil es ein schönes „Ritual“ ist.

Diese Woche gab es Spaghetti mit Buttergemüse, oben im Bild. Das Gemüse war aus der Tiefkühlabteilung; wer hätte gedacht, dass da eigentlich kein Scheiß dran ist? Wirklich fast nur Butter und Gemüse, echte Kräuter und Gewürze und etwas Stärke. Obendrauf gab es noch etwas grob geriebenen Gouda.

Letzte Woche haben wir frische Zucchini in Stücke geschnitten und leicht angebraten – nicht zu stark durchgegart, sonst werden sie so matschig – sie sollten noch Biss haben. Gewürzt mit etwas Pfeffer, Essig, Knoblauch und Olivenöl war das fast wie ein meditarraner Nudelsalat. Obendrauf, wie so oft, Käse, diesmal mit dem Kartoffelschäler geschnitten, weil das schick ist.

 

Nudeln mit Fenchelbolognese

War überraschend lecker, das machen wir sicher nochmal. So viele gute Fenchelrezepte hab ich nämlich nicht. Fenchel kann schnell mal zu dominant und penetrant werden, das ist hier nicht so, er fügt sich gut ein und es schmeckt auch noch ziemlich echt nach Bolognese, nicht zu sehr verändert.

Das Rezept habe ich abgewandelt aus dem Buch „Was gibt’s heute“ (Penne mit Fenchel-Bolognese).

Zutaten:

  • 1 große Fenchelknolle (ca. 300-400 Gramm)
  • 3 Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl zum Braten
  • 180g Sojahack (eine ganze Packung bei der Sorte, die wir hatten)
  • 1 große oder 2 kleine Dosen Tomaten (800g)
  • etwas Gemüsebrühpaste (oder Pulver)
  • kleines Glas Rotwein (zur Not geht auch Weißwein oder vielleicht auch Balsamico)
  • Pfeffer & Salz

Zubereitung:

  1. Fenchel in Scheiben und dann in grobe Stücke schneiden und Möhren grob raspeln. Zwiebel und Knoblauch würfeln.
  2. Sojahack in großere Pfanne mit Öl anbraten, dann Zwiebelwürfel hinzu und kurz weiterbraten.
  3. Fenchel, Möhrenraspel und Knoblauch dazu und weiterbraten.
  4. Mit Rotwein ablöschen.
  5. Tomaten mit Saft dazugeben, mit dem Kochlöffel zerdrücken; alles mit Gemüsebrühe (Paste oder Pulver ohne extra Wasser), Pfeffer und evtl. Salz würzen.
  6. Alles mindestens noch 15 Minuten weiterköcheln lassen, die Tomaten kochen aber auch gerne so lange wie möglich und werden immer besser. Wenn man also noch Zeit hat, ruhig noch länger.
  7. Über die parallel gekochten Nudeln geben, wer mag macht noch Käse drüber. Mit dem Fenchelgrün garnieren.

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