Du darfst nicht vergessen zu essen!

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Mal wieder Brokkolisalat

Camera 360

 

Kürzlich mal wieder den Brokkolisalat vom letzten Mai gemacht, diesmal ohne Nudeln. Statt Räuchertofu waren Würstchenscheiben drin und statt Sonnenblumenkernen gerösteten Mandeln.

 

Tiefkühlpizzavariation: Rucolapizza

rucolapizza

Wer schon länger mitliest, weiß: Wenn es mal wieder schnell gehen muss sind wir hier beim Apfeleimer nicht so; es muss nicht immer alles from Scratch (oder die allerbeste Qualität vom Bio-Wochenmarkt) sein, da gibt es auch mal Fertigpizza – dann aber immer ein bisschen verfeinert, vorzugsweise mit etwas, was es gerade als Rotpreisangebot im Supermarkt gab. Neulich war das Rucola.
Bei diesem Rezept wird der Rucola mit Tomaten erst zu einer Art Salat verarbeitet, ganz ähnlich, wie wenn man ihn roh essen wollte – mit Knoblauch, Essig und Öl. Die Idee habe ich hier vom Chefkoch – den dort verwendeten Schinken lasse ich aber natürlich weg, wir sind hier schließlich nicht in der Schnitzelwirtschaft sondern im vegetarischen Apfeleimer.

 

Zutaten

für 3 gefrorene Pizzen – etwa 3-4 Portionen

  • 3x Fertigpizza Margherita (tiefgefroren)
  • soviel Rucola wie man mag (ich nahm 150 Gramm für drei runde Pizzen)
  • 2-3 Tomaten (in Stücke/Scheiben schneiden)
  • Balsamico-Essig oder -Creme
  • Öl (wer’s mag, nimmt am besten Olivenöl)
  • 2 Knoblauchzehen

Zubereitung

  1. Rucola und Tomaten waschen.
  2. Tomaten in halbe Scheiben oder wie man mag schneiden, Knoblauchzehen hacken oder auspressen und zu den Tomaten geben.
  3. Rucola dazugeben und verrühren.
  4. Pizza nach Anleitung backen, 3 Minuten vorher rausnehmen, Öl in den Rucola-Tomaten-„Salat“ rühren und alles auf der Pizza verteilen.
  5. Pizza noch drei Minuten in den Ofen schieben, bis der Rucola leicht anwelkt.
  6. Nach dem Rausnehmen noch ein wenig Balsamico darüber träufeln.

Briegel-Sub-Seele

Solche Sandwiches machen wir nicht oft, wir essen ja meistens warm. Irgendwie ist es dann wie ein Fest; ein erfrischendes.

Was auf dem Briegel, oder besser auf der Seele ist, sieht man ja ganz gut nebenan liegen: je eine Scheibe Käse und vegetarischer Aufschnitt (Rotpreis!), ein Blatt Salat, zwei Scheiben Tomaten und dazu unten Butter und oben Honig-Senf-Dressing (1 Teil Senf + 1 Teil Honig).

Möhrensalat mit Vogelmiere und Milch-Nix-Verkomme-Lasse-Tipp

Auf diesem Brot ist ein leckerer Möhrensalat (grobes Rezept folgt ganz unten) mit meiner neuesten Wildkräuterentdeckung: Vogelmiere. Ist einfach neben dem Mangold in meinem Balkonkasten aufgegangen. Die meisten Gartenbesitzer betrachten die Vogelmiere wohl als Unkraut, weil sie so stark wuchert und richtige Teppiche bildet. Aber sie ist sehr vitaminreich, grünt praktischerweise das ganze Jahr und schmeckt auch nicht schlecht. Also wieso nicht mal kulinarische Unkrautbekämpfung.

Ich war erst nicht sicher, was ich da vor mir habe, aber insgeheim habe ich schon auf etwas essbares gehofft, ich liebe ja essbare Überraschungen. Nach einem Blick in ein Pflanzenidentifikationsbuch war die Vogelmiere in der engeren Auswahl, aber erst eine super bebilderte Beschreibung ihrerer „Alleinstellungsmerkmale“ (zB die einzelne Reihe Härchen am Stiel, die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen können und der „Hühnerdarm„, der stehenbleibt, wenn man die Stängel abreißt) auf dem Blog „Rapunzelgarten“ hat mich überzeugt. Die Miere schmeckt leicht nach Mais. 

Nix-Verkomme-Lasse-Tipp:

Wer zuviel Milch gekauft hat und diese auch noch im Tetrapack ist, kann versuchen, sie einzufrieren. Wir haben das schon oft gemacht, und sie kommt aufgetaut immer ganz normal raus, ohne auszuflocken, wie man vielleicht vermuten würde.

Unten sieht man unsere gefrorende Rotpreismilch; wenn es diese Milch mit Rotpreis gibt, kaufen wir immer gleich mehrere und frieren die ein, bevor sie alle ablaufen.

Rezept für den Möhrensalat:

Zutaten

  • ca. 500g Karotten, grob gerieben
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Essig
  • 4 EL Öl
  • 4 EL Joghurt
  • Salz nach Geschmack
  • 1 EL Zucker
  • 2 Zehen feingehackter Knoblauch
  • 1 fein gewürfelte Zwiebel
  • 1 Handvoll Vogelmiere, fein gehackt

Zubereitung

  1. Dressing aus allen Zutaten ausser den Möhren zusammenrühren, dann Möhrenraspel untermischen.
  2. Noch besser schmeckt es, wenn man den Salat ein wenig ziehen lässt, ein paar Stunden oder sogar über Nacht.

Brokkoli-Nudelsalat

Edit: Haben den Salat inzwischen auch mit gerösteten Mandeln statt Sonnenblumenkernen gemacht. Auch den Räuchertofu haben wir schon mit vegetarischen Würstchen ersetzt und die Nudeln komplett weggelassen.

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Das war ja mal ein leckerer Salat! Nicht ganz alltäglich, aber alles passte wirklich sehr gut zusammen. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Das Rezept habe ich mir bei einem beliebten amerikanischen Rezept für Brokkolisalat abgeguckt und neben der Zugabe der Nudeln noch ein bisschen abgewandelt. Zum Beispiel waren keine Rosinen im Haus, die müssen aber nicht unbedingt sein, finde ich; ich könnte mir aber auch ganz gut Cranberries oder Apfelwürfel vorstellen, wenn man die da hat. Statt der Mandeln habe ich Sonnenblumenkerne genommen, waren gerade im Schrank und passen auch gut. Natürlich ist auch kein Bacon dran, sondern gebratener Räuchertofu.

Im Nachhinein würde ich den Brokkoli vielleicht nicht wieder roh in den Salat geben sondern vorher blanchieren oder im Dampfeinsatz knackig angaren; ich finde Brokkoli ist nicht unbedingt so gut als Rohkost geeignet (wegen Geschmack und auch auch wegen der Verdauung).

Zutaten

für 6 große Portionen

  • etwa 1 Tasse Mayonnaise (kleines Glas oder etwa 300 ml wenn selbstgemacht)
  • 4-5 EL Zucker
  • 3-4 EL Essig
  • 4-5 EL Rosinen/Sultaninen oder Cranberries
  • 1/2 bis ganze Zwiebel
  • 100g Sonnenblumenkerne oder Mandeln
  • 1 Packung Spiralnudeln oder Gabelspaghetti (500g)
  • 500g frischen Brokkoli (oder vorher blanchieren)
  • 250g Räucher-Tofu oder vegetarische Wiener

Zubereitung

  1. Nudeln kochen und abkühlen lassen.
  2. Währenddessen die Sonnenblumenkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten.
  3. Als nächstes die Sonnenblumenkerne wieder aus der Pfanne nehmen und darin den geräucherten, in 1cm große Würfel geschnittenen Tofu knusprig anbraten (bei Würstchen diese nicht braten, sondern nur in Scheiben schneiden).
  4. Brokkoli in mundgerechte Röschen schneiden – wer mag, blanchiert ihn in etwas Wasser oder Wasserdampf
  5. Für das Dressing die Zwiebel fein würfeln und mit Mayonnaise, Zucker und Essig verrühren.
  6. Jetzt Brokkoliröschen, abgekühle Nudeln, Tofuwürfel (oder Würstchenscheiben) und Sonnenblumenkerne mit dem Dressing vermischen und mit Salz nachwürzen wenn nötig.
  7. 1 bis 2 Stunden (oder über nacht) ziehen lassen. Eventuell muss dann nochmal nachgewürzt werden.

Blumenkohl mit Bechamelsoße und Semmelbrösel

Der Blumenkohl ist einfach im Topf gargekocht (wow, ein Gericht ohne Braten und ohne Mayonnaise bei den Apfeleimers), dazu gab es eine Bechamelsoße mit dem Grünen der Blumenkohlblätter und etwas Knoblauchweichkäse, Das Entscheidende sind die Brösel, die waren wirklich sehr lecker, es sind neben normalen Semmelbröseln auch noch gemörserte Sesamsamen und Leinsamen drin. Dazu gab es Salat.

Zutaten

  • 1 Blumenkohl
  • 2 EL Mehl
  • 1/4 L Milch
  • optional: Käse nach Geschmack
  • optional: gehacktes Grün von Blumenkohlblättern
  • Knoblauch (ich hab granulierten genommen)
  • Salz, Zucker, Pfeffer
  • etwas Essig
  • Semmelbrösel (hab ich nicht abgemessen – soviel wie man gern in etwa auf seinen Blumenkohl haben möchte)
  • Sesam (soviel man mag)
  • Leinsamen (auch soviel man mag)
  • Öl zum Braten

Zubereitung

  1. Blumenkohl waschen, in mundgerechte Röschen teilen. Blätter entfernen – wer sie für die Soße benutzen will, auch waschen und kleinhacken (nicht die Rippen, nur das Grüne). Blumenkohl in Salzwasser garkochen, das dauert etwa 8-10 Minuten.
  2. Wer das Blumenkohlgrün in die Soße geben will, dünstet es jetzt kurz in genug Öl an und gibt dann das Mehl drüber. Alle anderen geben das Mehl einfach so ins heiße Öl und lassen es etwas anbraten.
  3. Jetzt die Milch langsam dazugeben und am besten direkt mit dem Schneebesen verrühren, sonst klumpt es.
  4. Käse einwerfen und schmelzen lassen und die Soße noch etwas weiterköcheln bis sie nicht mehr mehlig schmeckt. Mit den Gewürzen abschmecken (Knoblauch finde ich wichtig).
  5. Für die Brösel Öl erhitzen, Semmelbrösel, Sesam und Leinsamen damit anrösten und dann mit Salz, Knoblauch(granulat), Zucker, Pfeffer und etwas Essig würzen.
  6. Blumenkohl mit der Soße begießen und Brösel darüber verteilen.

Neues Brötchenrezept und Rotkraut

Sonntag früh vor unserer Firmenführung bei Canyon (kann da Apfel mal wieder was schreiben, zB da drüber? Hallo? Ist da jemand?) habe ich noch mal Brötchen gebacken, diesmal nach einem „Universalteig„-Rezept aus Apfels neuem Lieblingsbuch über den Brotbackautomaten (auch hier wünsche ich mir wohl umsonst, dass er mal selber was drüber schreibt, seufz). Es soll angeblich auch für Brötchen geeignet sein, und da es ein bisschen weniger aufwändig als mein anderes Rezept von Chefkoch war, habe ich es mal probiert. Statt wie sonst den Teig erst früh morgens anzusetzen, habe ich diesmal die Zutaten in den Brotbackautomaten geworfen – kein Problem, weil hier keine Butter oder Milch im Teig sind, die schlecht werden können – und eingestellt, dass am nächsten Morgen zum Aufstehen fertig ist mit Kneten und Gehen. War er dann auch, und er ging sehr gut auf, das kann man sagen; sogar bis hoch zum Deckelfenster. Die Brötchen selbst sind auch größer aufgegangen als beim anderen Rezept. Allerdings bräunen sie nicht so gut (vielleicht weil kein Honig oder Zucker dran ist), die Oberfläche reißt beim Backen tierisch auf wie man sieht, und, was ich ganz besonders schade finde, beim Formen ist der Teig nicht so schön geschmeidig wie der andere – der fühlte sich immer so schön glatt an wie ein Babypopo, ich freue mich da immer schon aufs Formen. Nun ja, ich weiß nicht, was ich nächstes mal mache, aber unverändert werde ich diesen neuen Teig nicht nochmal machen, ich werde wohl mal damit experimentieren, beide Rezepte zu kombinieren und dann kann ich ja irgendwann mal das Rezept posten.

Mittags hat Apfel ein Rotkraut gemacht, das sehr lecker war.

Dazu gab es Fastfood: vegetarische Schnitzel und Semmelknödelscheiben.

Das Rezept wird er sicher nicht verlinken oder kommentieren, also tue ich das mal wieder… es war dieses hier, wobei wir das rohe Kraut zusätzlich vorher über Nacht in Essig und Wein mariniert haben, statt Johannisbeergelee Honig drangemacht haben, und auch beim und nach dem Kochen mussten wir noch kräftig nachgewürzen mit Salz, Zucker, Essig, sonst war es etwas fad. Beim Aufwärmen am nächsten Tag war es dann aber doch etwas aromatischer geworden, so dass ich im Nachhinein vielleicht nicht mehr ganz so stark nachwürzen würde.

Apropos aufwärmen: zum nächsten Mittagessen gab es das Rotkraut nochmal, aber ohne Schnitzel, die waren alle, dafür gab es Salat und die Knödelscheiben waren lecker angebraten – übrigens sehr empfehlenswert!

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