Du darfst nicht vergessen zu essen!

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Nudeldienstag: Möhrensugo

Möhrensugo

Ich habe lange kein neues Nudelsoßenrezept gepostet; das liegt daran, dass ich kein gutes neues Rezept hatte. Zwar teste ich gerade eins, das ich jedes mal verbessere, aber das ist noch nicht so weit und muss daher nochwarten.

Heute aber gibt es endlich mal etwas postenswertes: eine asiatisch angehauchte Möhrensoße mit Erdnuss, Kokos und Ingwer. Das Rezept habe ich einer der Kochzeitschriften meiner Schwester gefunden und abfotografiert. Inzwischen habe ich es aber auch online wiedergefunden, bei Essen und Trinken. Natürlich habe ich mal wieder meine Änderungen gemacht, zum Beispiel Limetten ersetzt durch einfachen Zitronensaft. Auch Kokosmilch habe ich ersetzt durch eine Neuentdeckung: Kokoscreme im Block („Creamed Coconut“). Normale Kokosmilch ist ja sehr wasserhaltig und zusätzlich immer in einer Dose, die so bestimmt tausende Kilometer weit transportiert werden muss. Dieser Block Kokoscreme ist dagegen stark konzentriert und fast ohne Flüssigkeit. Man gibt einfach ein Stück ins Gericht und verdünnt dann mit Wasser. Ein netter Bonus ist, dass die blockförmige Creme absolut nichts ausser Kokos enthält, im Gegensatz zur Kokosmilch in der Dose, in der meistens zumindest Emulgator und Verdickungsmittel steckt.

Zutaten

für 4 Portionen

  • 1 große oder 2 mittlere Zwiebeln
  • 500g Karotten
  • 1 Stück Ingwer, ca. 3-5 cm lang
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Dose geröstete gesalzene Erdnüsse (aus der Snacksektion)
  • 3-4 EL Öl zum Braten
  • 100g Kokoscreme im Block (kleine Pappschachtel) oder 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 500ml Gemüsebrühe (oder Pulver oder Paste + Wasser)
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

  1. Zwiebel hacken und Ingwer und Knoblauch ebenso kleinschneiden.
  2. Zwiebel im Öl glasig dünsten, in der Zwischenzeit die Karotten in Stücke schneiden.
  3. Karottenstücke, Ingwer und Knoblauch dazugeben und noch ein Stück mitbraten.
  4. Inzwischen die Erdnüsse mit dem Pürierstab in einem hohen Becher oder mit dem Blitzhacker grob hacken. Zur Not geht es auch mit dem Messer.
  5. Die Hälfte der Erdnüsse und die Kokoscreme mit in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten gar sind.
  6. Die Soße pürieren und nachwürzen, mit Zitronensaft und eventuell etwas Salz. Auf Nudeln servieren und mit den restlichen gemahlenen Erdnüssen bestreuen.

Ofengeröstetes Wurzelgemüse

Dieses Rezept ist eins unserer Dauerbrenner, weil man wirklich fast alles reintun kann, was man so da hat an Wurzelgemüse. Außerdem ist es durch die besondere, erfrischend süßsäuerliche, Marinade überraschend anders als andere Rezepte für Grillgemüse. Auf dem Bild haben wir es mit Fenchel, roter Bete, Möhren und Pastinaken gemacht – plus Kartoffeln, die sind immer dabei.

Das Rezept haben wir zum ersten Mal bei Mutter Apfel gegessen und sie wiederum hat es vom Tegut. Die Idee mit dem Fenchel ist aber von uns, und er passt sehr gut dazu. Pastinaken, wenn man sie bekommt, kann ich darin auch sehr empfehlen, sie schmecken auf diese Art geröstet ganz zart und aromatisch,  irgendwie nach ätherischen Ölen.

Zutaten

für 4-5 Portionen

  • 3 -4 Sorten Wurzelgemüse, ich empfehle: eine davon Kartoffeln; insgesamt genug um 2 Ofenbleche damit zu füllen. z.B.
  • Rote Bete
  • Pastinaken
  • Möhren
  • Fenchel
  • Kohlrabi
  • Süßkartoffeln
  • Kartoffeln
  • 4 EL Öl
  • Salz
  • 200g Fetakäse
  • 3-4 Zweige Rosmarin oder 1 EL gemahlener Rosmarin
  • 100g schware Oliven (habe ich auch schon weggelassen und nicht sehr vermisst, passen aber gut)

Marinade:

  • 2 EL Honig
  • 2 EL Zitronen- oder Limettensaft

Dip:

  • 500g Joghurt
  • eine handvoll Petersilie oder andere Kräuter nach belieben (ich nehme auch Fenchelgrün, wenn ich Fenchel im Gericht verwende)
  • Pfeffer
  • 1/2 weiteren EL Zitronen- oder Limettensaft
  • optional: etwas Zucker und Knoblauch

Zubereitung

  1. Wurzelgemüse waschen und putzen und dann in Spalten schneiden. Bei roter Bete lieber Handschuhe tragen.
  2. Gemüse auf die Backbleche verteilen und mit Öl und Salz vermischen (mache ich mit den Händen)
  3. Bei 180°C im Backofen (Umluft; sonst 200°C) für 35 Minuten backen.
  4. Ich mache jetzt in der Wartezeit zuerst mal den Dipp, damit der gut durchziehen kann: Joghurt mit gehackter Petersilie (und/oder Fenchelgrün) verühren und mit 1/2 EL Zitrussaft abschmecken.
  5. Jetzt ist noch etwas Zeit dafür, den Feta grob zu zerbröseln, die Oliven zu halbieren und die Nadeln von den Rosmarinzweigen abpulen (ich verwende nur die Nadeln, dann kann man den Rosmarin einfacher, oder besser überhaupt, mitessen.
  6. Nach den ersten 35 Minuten Backzeit diese drei Zutaten (Feta, Oliven und Rosmarin) auf dem Gemüse verteilen und alles nochmal 15 Minuten in den Ofen stecken.
  7. Währenddessen die Marinade zusammenrühren: aus dem Honig und den 2 EL Zitrussaft. Wer Rosmarinpulver statt Zweige hat, gibt das jetzt in die Marinade statt schon vorher in den Ofen.
  8. Zum Ende der Backzeit alles aus dem Ofen nehmen und mit der vorbereiteten Marinade übergießen und gut umrühren.
  9. Zum Gemüse den Joghurtdipp servieren.

Möhrensalat mit Vogelmiere und Milch-Nix-Verkomme-Lasse-Tipp

Auf diesem Brot ist ein leckerer Möhrensalat (grobes Rezept folgt ganz unten) mit meiner neuesten Wildkräuterentdeckung: Vogelmiere. Ist einfach neben dem Mangold in meinem Balkonkasten aufgegangen. Die meisten Gartenbesitzer betrachten die Vogelmiere wohl als Unkraut, weil sie so stark wuchert und richtige Teppiche bildet. Aber sie ist sehr vitaminreich, grünt praktischerweise das ganze Jahr und schmeckt auch nicht schlecht. Also wieso nicht mal kulinarische Unkrautbekämpfung.

Ich war erst nicht sicher, was ich da vor mir habe, aber insgeheim habe ich schon auf etwas essbares gehofft, ich liebe ja essbare Überraschungen. Nach einem Blick in ein Pflanzenidentifikationsbuch war die Vogelmiere in der engeren Auswahl, aber erst eine super bebilderte Beschreibung ihrerer „Alleinstellungsmerkmale“ (zB die einzelne Reihe Härchen am Stiel, die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen können und der „Hühnerdarm„, der stehenbleibt, wenn man die Stängel abreißt) auf dem Blog „Rapunzelgarten“ hat mich überzeugt. Die Miere schmeckt leicht nach Mais. 

Nix-Verkomme-Lasse-Tipp:

Wer zuviel Milch gekauft hat und diese auch noch im Tetrapack ist, kann versuchen, sie einzufrieren. Wir haben das schon oft gemacht, und sie kommt aufgetaut immer ganz normal raus, ohne auszuflocken, wie man vielleicht vermuten würde.

Unten sieht man unsere gefrorende Rotpreismilch; wenn es diese Milch mit Rotpreis gibt, kaufen wir immer gleich mehrere und frieren die ein, bevor sie alle ablaufen.

Rezept für den Möhrensalat:

Zutaten

  • ca. 500g Karotten, grob gerieben
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Essig
  • 4 EL Öl
  • 4 EL Joghurt
  • Salz nach Geschmack
  • 1 EL Zucker
  • 2 Zehen feingehackter Knoblauch
  • 1 fein gewürfelte Zwiebel
  • 1 Handvoll Vogelmiere, fein gehackt

Zubereitung

  1. Dressing aus allen Zutaten ausser den Möhren zusammenrühren, dann Möhrenraspel untermischen.
  2. Noch besser schmeckt es, wenn man den Salat ein wenig ziehen lässt, ein paar Stunden oder sogar über Nacht.

Steckrübentopf

Nach diesem Rezept vom Chefkoch – mit Curry und gebratenen Zwiebeln.

Chinakohl-Möhrenpfanne mit knusprigen Tofuwürfeln und Nudeln

Stilecht natürlich (nicht…) mit Spaghetti. Die Soße hab ich von den Pommes gestern genommen – da war noch viel Rest – und mit Ingwer und Knoblauch und gesunder Tomatensoße (äh, Ketchup) verfeinert.

Céleri Rémoulade

Bei uns gab es jetzt auch mal Selleriesalat, allerdings zusätzlich mit Möhren (mussten weg) und einer Knoblauch-Senf-Mayonnaise (jaja, schon wieder Mayonnaise). Das Rezept orientiert sich in etwa an der französischen Sellerie-„Remoulade“, wie sie bei David Lebovitz steht. Achja, es sind auch noch Walnüsse (aus eigenem Rothenhofer Anbau) und Apfelstücke drinnen. Dazu ein Käsebrot und eine saure Gurke.

Möhrensuppe

Möhren, Kartoffeln, Ingwer und die Brühe aus dem Gurkenglas. Das passt schon irgendwie zusammen, meint auch die Flavor Bible.

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