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Nudeldienstag: Lasagne mit Fenchelbolognese

Bevor schon wieder der nächste Nudeldienstag ist, poste ich jetzt endlich mal das Rezept vom letzten Dienstag. Eigentlich sind es aber eher Verweise auf andere Rezepte, denn diese Lasagne basiert auf ein paar, die es schon mal gab – und zwar auf der Fenchelbolognese als rote Soße und Bechamelsoße als weiße Soßefenchellasagne.

Zutaten

für 4-6 Portionen

  • Lasagne-Nudelplatten
  • Käse zum Überbacken (ich habe diesmal Feta genommen)

Fenchelbolognese:

  • 1 große Fenchelknolle (ca. 300-400 Gramm)
  • Möhren
  • Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl zum Braten
  • 180g Sojahack (eine ganze Packung bei der Sorte, die wir hatten) oder 400g Seitanhack (ich habe Seitan selbst mit Gewürzen und Wasser angemischt, dampfgegart und dann in der Küchenmaschine feingehackt)
  • 1 große oder 2 kleine Dosen Tomaten (800g) oder eine Tube (200g) Tomatenmark.
  • etwas Gemüsebrühpaste (oder Pulver)
  • kleines Glas Rotwein (zur Not geht auch Weißwein oder vielleicht auch Balsamico)
  • Pfeffer & Salz

Bechamelsoße:

  • 2 EL Öl + 1 TL Butter
  • 2 EL Mehl, gehäuft
  • 500 ml Milch

Zubereitung

  1. Zuerst die Bolognese nach diesem Rezept kochen, gerne auch am Vortag, nach einer Nacht durchziehen schmeckt sie noch besser.
  2. Für die Bechamel: Butter und Öl in einem kleinen Topf erhitzen und 2 gehäuft EL Mehl darin unter Rühren anrösten. Jetzt die Flüssigkeit (1/2L Milch) langsam unterrühren und aufpassen, das es nicht klumpt. Am Anfang kann das sehr schnell gehen – ich rühre deshalb direkt mit einem Schneebesen, damit ich eventuelle Klumpen direkt wieder zerschlagen kann.
  3. Jetzt etwas Knoblauchpulver und Zucker einrühren und noch ein Stückchen weiterköcheln lassen, damit das Mehl seinen mehligen Geschmack verliert. Immer schön weiterrühren!
  4. Bechamel, Lasagneplatten und Bolognese (in dieser Reihenfolge) abwechselnd in einer Auflaufform aufschichten, ganz zuunterst in die Form gehört immer eine Schicht weiß, also Bechamel, und zu oberst nach der letzten Nudelschicht ebenfalls nochmal großzügig weiße Soße drauf. Dann mit Käse bedecken und wie auf der Lasagneplattenpackung angegeben backen. Bei mir waren das 180°C bei Umluft für mindestens 30 Minuten. Eventuell den Käse eine Weile bedecken, damit er nicht verbrennt.

Resterampe: Kohlrabiblattspinat-Lasagne mit rohen Tomaten

Oh je, diese Lasagne ist schon ein Weilchen her, hoffentlich bekomme ich das Rezept aus dem Gedächtnis noch richtig zusammen. Aber die verwendeten Kohlrabiblätter statt Spinat passen je gerade ganz gut in die Resterampe-Serie mit grünem Blattgemüse, das gerne auf den Kompost geworfen wird.

 Im Gegensatz zu sonst haben wir diese Lasagne mal mit rohen Tomaten statt mit einer gek0chten Tomatensoße oder Bolognesesoße gemacht. War sehr erfrischend, aber auch etwas fester als gewohnt (die Tomaten hatten noch Biss).

Zutaten

 

Für die Bechamelsoße:

  • 2 EL Mehl
  • 1/4 L Milch
  • Knoblauch (ich hab granulierten genommen)
  • Salz, Zucker, Pfeffer
  • Öl zum Braten

für den Rest der Lasagne:

  • genügend Lasagneblätter
  • 3-4 frische Tomaten
  • Blätter von mindestens zwei K0hlrabi
  • genügend geriebenen Käse zum drüberstreuen über jede Schicht und auch noch am Ende über alles

Zubereitung

 

Bechamelsoße: 

  1. Mehl ins heiße Öl geben und etwas anbraten lassen.
  2. Jetzt die Milch langsam dazugeben und am besten direkt mit dem Schneebesen verrühren, sonst klumpt es.
  3. Die Soße noch etwas weiterköcheln bis sie nicht mehr mehlig schmeckt. Mit den Gewürzen abschmecken (Knoblauch passt gut bei Lasagne).

Rest der Lasagne:

  1. Kohlrabiblätter in Streifen schneiden und in Öl dünsten, bis sie zart sind (das kann je nach Größe und Festigkeit der Blätter bis zu 20 oder mehr Minuten dauern).
  2. Tomaten in Scheiben schneiden.
  3. Abwechselnd Bechamelsoße, Lasagneblätter, Tomatenscheiben, Kohlrabiblätter und geriebenen Käse in eine Form schichten. Mit Bechamelsoße und Käse enden.
  4. Die Lasagne nach Packungsanweisung im Backofen garen.

Blumenkohl mit Bechamelsoße und Semmelbrösel

Der Blumenkohl ist einfach im Topf gargekocht (wow, ein Gericht ohne Braten und ohne Mayonnaise bei den Apfeleimers), dazu gab es eine Bechamelsoße mit dem Grünen der Blumenkohlblätter und etwas Knoblauchweichkäse, Das Entscheidende sind die Brösel, die waren wirklich sehr lecker, es sind neben normalen Semmelbröseln auch noch gemörserte Sesamsamen und Leinsamen drin. Dazu gab es Salat.

Zutaten

  • 1 Blumenkohl
  • 2 EL Mehl
  • 1/4 L Milch
  • optional: Käse nach Geschmack
  • optional: gehacktes Grün von Blumenkohlblättern
  • Knoblauch (ich hab granulierten genommen)
  • Salz, Zucker, Pfeffer
  • etwas Essig
  • Semmelbrösel (hab ich nicht abgemessen – soviel wie man gern in etwa auf seinen Blumenkohl haben möchte)
  • Sesam (soviel man mag)
  • Leinsamen (auch soviel man mag)
  • Öl zum Braten

Zubereitung

  1. Blumenkohl waschen, in mundgerechte Röschen teilen. Blätter entfernen – wer sie für die Soße benutzen will, auch waschen und kleinhacken (nicht die Rippen, nur das Grüne). Blumenkohl in Salzwasser garkochen, das dauert etwa 8-10 Minuten.
  2. Wer das Blumenkohlgrün in die Soße geben will, dünstet es jetzt kurz in genug Öl an und gibt dann das Mehl drüber. Alle anderen geben das Mehl einfach so ins heiße Öl und lassen es etwas anbraten.
  3. Jetzt die Milch langsam dazugeben und am besten direkt mit dem Schneebesen verrühren, sonst klumpt es.
  4. Käse einwerfen und schmelzen lassen und die Soße noch etwas weiterköcheln bis sie nicht mehr mehlig schmeckt. Mit den Gewürzen abschmecken (Knoblauch finde ich wichtig).
  5. Für die Brösel Öl erhitzen, Semmelbrösel, Sesam und Leinsamen damit anrösten und dann mit Salz, Knoblauch(granulat), Zucker, Pfeffer und etwas Essig würzen.
  6. Blumenkohl mit der Soße begießen und Brösel darüber verteilen.

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